Für die Menschen, für Westfalen-Lippe

Stationäres Angebot

Der Stationsalltag.

Kinder und Jugendliche mit intensiv ausgeprägten Störungsbildern werden bei uns stationär behandelt, wenn sie für eine bestimmte Zeit einen geschützten therapeutischen Lebensraum benötigen. In aller Regel geht der stationären Aufnahme - außer in Notfällen - eine ambulante Vorstellung in der Institutsambulanz oder bei einem Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie voraus.

 

Einbindung der Bezugspersonen - auch bei stationärer Aufnahme

 

Die stationäre Behandlung ist oft mit Vorurteilen belastet - etwa, dass die Patienten in der Klinik eingesperrt werden, keine Selbstbestimmung mehr hätten. Diese Befürchtungen sind jedoch ungerechtfertigt. Wir begegnen jedem Patienten respektvoll und beziehen seine Eltern oder andere Bezugspersonen stets in die Behandlung mit ein. Dazu besteht auf den Stationen für die Jugendlichen eine enge Anbindung an den Pflege- und Erziehungsdienst. Auch das Kennenlernen der Zimmer und des Personals vor der stationären Aufnahme ist selbstverständlich möglich.

 

Außerdem werden bei uns alle Stationen normalerweise offen geführt. Nur in Ausnahmefällen, sprich wenn eine mögliche Selbst- oder Fremdgefährdung für den Patienten nicht ausgeschlossen werden kann, behandeln wir einzelne Patienten in geschlossenen Räumlichkeiten - und das auch nur auf richterliche Verfügung.

 

Perspektivische Planung für die Zeit nach der Entlassung


Die Erstellung des Gesamtbehandlungsplans erfolgt unter Leitung des zuständigen Therapeuten für jeden einzelnen Patienten nach einem ganzheitlich-integrativem Konzept. Dazu überlegen sich unsere Fachleute bereits während der stationären Behandlung, wie es nach der Entlassung weitergehen kann. In diesem Zusammenhang ist der Kliniksozialdienst für eine perspektivische Planung sehr hilfreich.

 

Und was ist mit der Schule?

 

Im Rahmen der stationären Behandlung spielt die Fortsetzung und ein Gelingen des Schulbesuchs eine wichtige Rolle. Allerdings ist die Schule von den Patienten oft negativ besetzt. Um die Reintegration in den schulischen Lernprozess so unproblematisch wie möglich zu gestalten, besuchen alle unsere Patienten während des Klinikaufenthaltes unsere direkt auf dem Klinikgelände gelegene "Schule im Heithof".


Der Unterricht erfolgt in kleinen Lerngruppen und in Abstimmung mit der LWL-Universitätsklinik Hamm und den Herkunftsschulen. Die Lehrer werden in die Behandlungsplanung mit einbezogen und helfen dabei, eine möglichst angemessene schulische Perspektive für das Kind zu finden

 

LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität Bochum

 

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im LWL-Psychiatrieverbund Westfalen

Heithofer Allee 64
59071 Hamm
Telefon: 02381/893-0
Telefax: 02381/893-1001
E-Mail: lwl-klinik.hamm@lwl.org


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