Für die Menschen, für Westfalen-Lippe

Forschungsfelder

Derzeit sind unsere Forschungsprojekte auf vier Schwerpunkte verteilt:

1. Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

 

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) sind einer der häufigsten Vorstellungsgründe in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Insbesondere die Symptome der Hyperaktivität und Impulsivität, welche sich in aktiv-störendem und lautem Verhalten ausdrücken, stellen dabei eine große Herausforderung in den verschiedensten Lebensbereichen dar und gelten für die betroffenen Kinder und Jugendlichen als ein erhebliches Entwicklungsrisiko. Sie stellen für die Eltern und das weitere soziale Umfeld eine große Belastung dar.    Mehr...

2. Selbst- und Emotionsregulation

 

Die sogenannte "Affektive Dysregulation" tritt in Form von veränderter Stimmung (Ärger u. Traurigkeit), erhöhter Erregbarkeit  (bspw. in Form von Schlafstörungen), leichter Ablenkbarkeit oder innerer Unruhe sowie mit Wutanfällen, Reizbarkeit, verbaler oder körperlicher Aggressivität begleitend bei verschiedenen psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter auf. Allerdings können Kinder und Jugendliche, welche diesen Symptomkomplex aufweisen, nicht anhand der gängigen Klassifikationssysteme diagnostiziert werden. Überschneidungen zu affektiven Störungen, insbesondere der bipolaren Störungen sowie zu Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitätssyndrom, emotional-instabiler Persönlichkeitsstörungen und Störungen des Sozialverhaltens sind häufig zu finden.   Mehr...

3. Essstörungen und Adipositas

 

Essstörungen werden als krankhafte Veränderungen des Essverhaltens beschrieben. Die beiden bekanntesten Essstörungsformen sind Anorexie und Bulimie, darüber hinaus erscheint die Binge Eating Störung als nennenswert. Allen gemeinsam ist eine Kernpsychopathologie, welche vorrangig durch die gedankliche Überbeschäftigung mit den Themen, Figur, Gewicht und Essen gekennzeichnet ist und mit einer Kopplung des Selbstwertgefühls an die Themen Figur und Gewicht einhergeht. Darüber hinaus sind Störungen des Körperbildes in Form einer massiven Angst vor einer Gewichtszunahme sowie eine erhebliche Wahrnehmungsstörung bzgl. der eigenen Körperdimensionen trotz bestehenden Untergewichts bei der Anorexie zu nennen; anorektische Patientinnen überschätzen ihren Körperumfang und empfinden sich bzw. Teile ihres Körpers als zu dick. Auch bei bulimischen und Patientinnen mit Binge Eating Störung, welche häufig übergewichtig sind, werden Störungen des Körperbildes beschrieben.   Mehr...

4. Sucht

 

Bei der Prävention von Drogenkonsum spielen digitale Medien wie das Internet oder Smartphone Apps eine wesentliche Rolle. Obwohl diese Medien einen großen Einfluss auf den Alltag junger Menschen ausüben, werden diese im Bereich der Suchtprävention bisher kaum beforscht oder angewandt. Dabei bieten web-basierte Methoden einen einfachen Zugang zu jungen Menschen und verglichen mit persönlichem Kontakt handelt es sich um eine kosteneffektive Art diese zu erreichen.   Mehr...

LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität Bochum

 

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im LWL-Psychiatrieverbund Westfalen

Heithofer Allee 64
59071 Hamm
Telefon: 02381/893-0
Telefax: 02381/893-1001
E-Mail: lwl-klinik.hamm@lwl.org


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