Für die Menschen, für Westfalen-Lippe

Forschungsprojekte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Forschungsprojekte vor. Wenn Sie Fragen zu unseren Studien haben oder sich zu einer Studie anmelden möchten, dann wenden Sie sich an die jeweiligen Ansprechpartner.

 

 

ESCAlife-Studie: Wirksamkeit von ADHS-Therapien

 

In der ESCAlife-Studie untersuchen wir die Wirksamkeit verschiedener ADHS-Therapien bei Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren. Dabei richtet sich die Therapie nach der aktuellen Symptomatik und passt sich so der jeweiligen Lebenslage des Patienten und seiner Familie an.

 

Behandlungsprogramme:

Im Rahmen der ESCAlife-Studie an der LWL-Universitätsklinik Hamm bieten wir unterschiedliche Behandlungsprogramme für Kinder und Jugendliche mit ADHS an.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Bei Fragen zu ESCA oder falls Sie sich zur Studie anmelden möchten, richten Sie sich bitte an Franziska Martin (franziska.martin@dont-want-spam.lwl.org; 02381 8935052).

 

 

PRISMA-Studie

 

Scham ist ein unangenehmes Gefühl. Wenn wir in der Öffentlichkeit einen peinlichen Fehler machen, wünschen wir uns alle, dass wir unsichtbar wären. Es gibt aber auch Menschen, welche Scham viel häufiger oder stärker erleben als andere und das Gefühl der Scham schon ganz verinnerlicht haben. Aber wie kommt es, dass manche Menschen sich schneller schämen als andere und was macht das mit ihrer Psyche?

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

Das PRISMA-Projekt untersucht die Auswirkungen von Scham auf psychische Symptome mit Hilfe von Fragebögen und einem EEG-Experiment. Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren und deren Eltern können bei Fragen oder wenn sie sich zur Studie anmelden wollen, gerne melden bei Franziska Martin (franziska.martin@dont-want-spam.lwl.org;02381 8935052).

 

 

MARA-Studie

Quelle: iStock

 

MARA ist eine „Studie zum Einfluss von Impulsivität, Schlaf- und Essverhalten auf das Körpergewicht von Kindern“.

 

Übergewicht und Adipositas (starkes Übergewicht) gehören heute mit zu den häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. In der MARA-Studie wollen wir daher bei Schulkindern im Alter von 6 bis 10 Jahren herausfinden, welchen Einfluss  bestimmte Temperaments- und Charaktereigenschaften, wie Impulsivität oder Empfänglichkeit für Belohnungen auf das Schlaf- und Essverhalten haben und ob sich dies auf das Körpergewicht der Kinder auswirkt. Die Zusammenhänge werden in der MARA-Studie bei Kindern mit Adipositas (starkes Übergewicht), AD(H)S und Normalgewicht untersucht.

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:

M.Sc. Psych. Natalie Deux

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

marastudie@dont-want-spam.gmail.com

 

 

UnDope-Studie

 

UnDope „Randomisiert-kontrollierte Studie zur Cognitive Bias Modification bei suchterkrankten Jugendlichen mit Schwerpunkt Cannabisabhängigkeit“

 

Cannabismissbrauch ist der häufigste suchtspezifische Behandlungsgrund in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Hohe Rückfallquoten nach Entzug sowie chronifizierende Verläufe mit schweren sozialen Funktionseinschränkungen sind häufig. Dringend notwendig sind daher therapeutische Maßnahmen, die die Rückfallgefahr nach Entzug senken. Erste Studien aus der Alkoholforschung zeigen, dass computergestützte Verfahren mit dem Prinzip der Cognitive Bias Modification (CBM) dabei hilfreich sein könnten. Nach dem CBM Prinzip wird Annährungsverhalten hinsichtlich eines Suchtstoffes gezielt abgebaut. Ziel der UnDope Studie ist es, die Wirksamkeit eines sogenannten Cannabis Approach-Avoidance-Training (CAAT) zur Veränderung von Annäherungstendenz bei Jugendlichen mit Cannabis­abhängigkeit zu untersuchen. Mit einem randomisiert kontrollierten Studiendesign wird die Wirksamkeit eines computergestützten und eines Tablet-App gestützten CAAT im Vergleich zu einem Placebotraining evaluiert. An der Studie können jugendliche Patienten mit primärer Cannabisabhängigkeit, die sich in der Entzugsbehandlung der LWL-Universitätsklinik Hamm befinden, teilnehmen.   

 

Fragen und Anmeldung zur Studie:                      

M.Sc. Psych. Natalie Deux                                                

Wissenschaftliche Mitarbeiterin                                          

natalie.deux@dont-want-spam.lwl.org

 

 

PANDA-Studie

 

Beeinflusst Angst Dein Essverhalten?
Der Pfad von Angst zu Anorexia Nervosa
Durch verzerrte Aufmerksamkeitsprozesse


Aus früherer Forschung wissen wir, dass Ängste eine große Rolle bei Anorexia nervosa (Magersucht) spielen und dass sich diese negativ auf die Behandlung der Magersucht auswirken können. Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Abläufe in der Aufmerksamkeit einen Einfluss auf den Zusammenhang zwischen Magersucht und Ängstlichkeit haben.


In der PANDA-Studie wollen wir daher mithilfe von Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 18 Jahren herausfinden, inwiefern Ängste das Essverhalten und die Wahrnehmung beeinflussen. Dazu füllen die Teilnehmerinnen verschiedene Fragebögen zur eigenen Stimmung und dem eigenen Essverhalten aus. Im Verlauf werden eine Reihe von Aufgaben am Computer durchgeführt. Der Einfluss von Angst auf das eigene Essverhalten wird in der PANDA-Studie bei Mädchen und jungen Frauen mit Anorexia Nervosa (Magersucht), einer Depression (als Vergleichsgruppe) und ohne psychische Erkrankung (auch als Vergleichsgruppe) untersucht.

Fragen und Anmeldung zur Studie:
M.Sc. Psych. Anne Schwenzfeier
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
02381 893-8086
panda.studie@dont-want-spam.lwl.org

 

 

IMAC – Mind „Achtsamkeitsbasierte Gruppentherapie bei Jugendlichen mit Suchthintergrund im stationären Setting“

 

Runter vom Autopilot, sich selbst besser wahrnehmen.

 

Um die Behandlung von Suchterkrankungen bei Jugendlichen zu verbessern, wird in dieser Studie die Wirksamkeit von achtsamkeitsbasierter Gruppentherapie bei Jugendlichen mit Suchthintergrund im  stationären Setting untersucht. Sowohl in der Arbeit mit anderen psychiatrischen Störungen als auch mit Erwachsenen im Suchtbereich ist die Wirksamkeit achtsamkeitsbasierter Anwendungen bereits wissenschaftlich belegt.

 

Erste Studien mit Jugendlichen mit Suchthintergrund im englischsprachigen Raum weisen auf eine gute Wirksamkeit und mögliche Ergänzungsmöglichkeit der gängigen therapeutischen Praktiken hin. Jedoch fehlen bisher Therapiemanuale und Studien, die die Wirksamkeit im deutschsprachigen Raum belegen. Diese Forschungslücke möchte dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt schließen.

 

Dazu werden etwa 180 stationär behandelte Jugendliche mit einer Abhängigkeitserkrankung zusätzlich zur Regelbehandlung über vier Wochen regelmäßige Gruppenpsychotherapiesitzungen und anschließende Stabilisierungssitzungen besuchen. Die Studie findet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) statt.

 

Fragen zur Studie:

Bei Fragen zu IMAC richten Sie sich bitte an Dr. Laura Mokros und Anne Schwenzfeier

02381 893-8052

laumokro@dont-want-spam.lwl.org

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Legenbauer und Prof Dr. Dr. Martin Holtmann

 

 

DeLight - Wirksamkeit von Lichttherapie

 

DeLight ist eine „Randomisiert-kontrollierte Studie zur Lichttherapie bei depressiven Jugendlichen im stationären Setting“

Mehr Licht! Um die Behandlung von depressiven Erkrankungen zu verbessern, wird in dieser Studie die Wirksamkeit von Lichttherapie bei depressiven stationären Jugendlichen untersucht. Im Erwachsenenbereich ist Lichttherapie als zusätzliches Behandlungselement bereits etabliert. Erste Studien im Jugendalter deuten vor allem auf eine Verbesserung des Schlafes hin. Jedoch fehlen größere randomisiert-kontrollierte Studien, um allgemeingültige Aussagen zu treffen.


Diese Forschungslücke möchte dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt schließen. Dazu werden etwa 224 stationär behandelte Jugendliche mit einer Depression zusätzlich zur Regelbehandlung über vier Wochen morgendliche Lichttherapie (mit einer Lichtintensität von 10.000 lux) mit Hilfe von Lichtbrillen -sog. Luminetten- erhalten.

Die Studie wird in Kooperation mit den Unikliniken Neuruppin, Ulm und dem UKE in Hamburg durchgeführt.


Fragen zur Studie:
Bei Fragen zur DeLight-Studie richten Sie sich bitte an Dr. Laura Mokros und Inken Kirschbaum-Lesch (delight@rub.de; 02381-893-5057).

Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. Holtmann und Prof. Dr. Legenbauer


LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr-Universität Bochum

 

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im LWL-Psychiatrieverbund Westfalen

Heithofer Allee 64
59071 Hamm
Telefon: 02381/893-0
Telefax: 02381/893-1001
E-Mail: lwl-klinik.hamm@lwl.org


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